Posts mit dem Label Karten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Karten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. Januar 2019

Karte - Menschen; Populationsdichte

Screenshot >pudding.cool/2018/10/city_3d/
Interaktive Weltkarte "Human Terrain"
Der Ingenieur Matt Daniels hat eine neue interaktive Karte erstellt, um die Populationen der Erde zu visualisieren. Das Projekt mit dem Namen "Human Terrain" beinhaltet extrudierte, blockweise Populationsdaten für Städte auf der ganzen Welt, um den Betrachtern einen detaillierten Einblick in die Populationsverteilung zu geben. Daniels verwendete Daten aus dem Global Human Settlement Layer und verarbeitete sie mit Hilfe der Google Earth Engine, um eine bergige digitale Topografie zu schaffen.
Die Form jeder Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Populationsdichte besser veranschaulicht. Daniel's erstellte eine 3D-Ansicht, um das "Weltzentrum der menschlichen Masse" zu sehen. Verschiedene Städte nehmen unterschiedliche Formen an: Paris und London sind die größten Gipfel in ihren jeweiligen Gebieten, mit einem langsamen Abstieg, der die Suburbanisierung verdeutlicht.
Dieses Projekt nutzt die Daten der Global Human Settlement Layer und nutzt die Vorteile von "Satellitenbildern, Volkszählungsdaten und freiwilligen geografischen Informationen", um das Populationsdichtemodell zu erstellen.


>https://pudding.cool/2018/10/city_3d/
{nichts für schwachbrüstige Rechner; etwas Geduld beim Laden der Daten nötig}

Noch größerer Screenshot:

Mittwoch, 30. Januar 2013

Pressefreiheit in der Welt

© RSF/ROG
Die ROG-Rangliste der Pressefreiheit vergleicht die Situation der Medien in 179 Staaten und Regionen bis Ende November 2012.
An der Spitze der Rangliste stehen europäische Länder, Schlusslichter sind wie seit Jahren Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan.
Deutschland (Platz 17 (-1)) verbessert sich im Vergleich zu vielen anderen Ländern, fällt in der Rangliste aber einen Platz zurück, weil die Zwergstaaten Andorra (Platz 5) und Liechtenstein (Platz 7) erstmals aufgelistet wurden.
Österreich (Platz 12 (-7)) und die Schweiz (Platz 14 (-6)) fallen aus der Top10.

> Rangliste der Länder 2013
> Erläuterungen zu einigen Entwicklungen zu der Rangliste von 2012.

Sonntag, 12. August 2012

Erdbebenrisiko in Deutschland und Europa

Erstmals harmonisierter Erdbebenkatalog für Europa und den Mittelmeerraum für das letzte Jahrtausend verfügbar
© GFZ 
Karte der Epizentren der katalogisierten Erdbeben in EMEC sowie Plattengrenzen (rot) und ausgewählte Bruchstörungen erster Ordnung (schwarz). Gelb katalogisiertes Gebiet.

10.08.2012 | Potsdam: Wie stark kann in Deutschland die Erde beben? Wo sind in Europa die Häufungen von Erdbeben zu finden?
Diese Fragen sind Ausgangspunkt für Risikoabschätzungen und werden relevant, wenn es um die Sicherheit von Gebäuden oder das Auftreten von Tsunami geht.
Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ ist es nun erstmals gelungen, einen harmonisierten Erdbebenkatalog für Europa und den Mittelmeerraum für das letzte Jahrtausend zu erarbeiten. Der Katalog umfasst etwa 45 000 Erdbeben, wie sie in der neuesten Ausgabe des „Journal of Seismology“ berichten. Erdbeben treten in unterschiedlicher Häufigkeit auf. Das bedeutet, das in manchen Regionen starke Erdbeben in Zeitabständen von Hunderten von Jahren auftreten können. Das seltene Auftreten kann damit eine trügerische Sicherheit verursachen, die das tatsächlich vorhandene Risiko überdeckt, zumal erste messtechnische Aufzeichnungen erst seit rund hundert Jahren vorliegen und verlässliche Daten auch zu schwächeren Beben erst seit etwa fünfzig Jahren. Die einzige Möglichkeit zur Erfasssung des real existierenden Risikos ist die Auswertung historischer Beben.

„Der von uns vorgelegte Katalog umfasst die Beben der letzten tausend Jahre ab einer Magnitude Mw von 3,5 im nördlichen Teil des katalogisierten Gebietes und Magnitude Mw größer als 4,0 für den südlichen Teil“, erklärt Dr. Gottfried Grünthal vom GFZ.
Auf der Basis von etwa 80 zumeist nationalen Katalogen, mehr als 100 weiteren Quellen sowie vielen eigener Analysen historischer Schlüsselerdbeben bietet der EMEC-Katalog (European-Mediterranean Earthquake Catalogue) jetzt erstmals eine regionale Langzeit-Datenbasis mit vereinheitlichten Magnituden zur Messung der Stärke von Beben Bei der Zusammenführung all dieser Quellen, die teils beträchtlich differierende Stärkeangaben der Beben anhand unterschiedlicher Magnitudenskalen oder Intensitäten nutzen, wurde besonders Augenmerk darauf gerichtet, diese in Form harmonisierter Mw-Magnituden zu vereinheitlichen.
Die Beben sind in EMEC für den Zeitraum von 1000 AD bis 2006 katalogisiert.
Im Gebiet südlich von 40°N und östlich von 10°E erlaubt die Datenlage die Katalogisierung ab 300 AD. Natürlich sind die Bebendaten in den frühesten katalogisierten Zeiten nicht vollständig. Die Zeiten, ab derer bestimmte Bebenmagnituden hinreichend vollständig vorliegen, variiert im Kataloggebiet beträchtlich. So lässt sich abschätzen, dass beispielsweise Beben mit Mw ≥ 6,5 in der Levante ab etwa 300 AD hinreichend vollständig erfasst sind, Beben mit Mw 5 und größer dort ab etwa 1965.
Dagegen liegen Beben mit Mw 5 und größer im Gebiet Deutschlands ab etwa 1600 hinreichend vollständig katalogisiert vor.
 „Bestandteil der EMEC-Veröffentlichung ist zudem eine Liste von Beben, die nach unseren neuen Erkenntnissen nicht stattgefunden haben (sog. fakes) infolge von Irrtümern von Chronisten, Verwechslungen und Datumsfehlern“, erläutert GFZ-Forscher Gottfried Grünthal.
Wert gelegt wurde auch auf Nutzerfreundlichkeit: „Auf der GFZ-EMEC-Webseite können die Daten innerhalb des Kataloggebietes nach Nutzerwünschen heruntergeladen und entsprechend der Vorgaben der Nutzer Karten der Epizentren der Erdbeben innerhalb gewünschter zeitlicher und räumlicher Ausschnitte, Maßstäbe und Kartenprojektionen generiert, gespeichert und gedruckt werden.“

Der EMEC-Katalog ist damit eine verlässliche Grundlage für die Gefährdungsabschätzung für Erdbeben und bebenbedingter Tsunamis. Darüber hinaus ist ein solcher Erdbebenkatalog die Grundlage vieler weiterer geowissenschaftlicher Untersuchungen und Quelle für Recherchen außerhalb von Forschungsanwendungen. 

Bilder in druckfähiger Auflösung finden sich unter:
www.gfz-potsdam.de/portal/gfz/Public+Relations/M40-Bildarchiv/Bildergalerie+EMEC
www.gfz-potsdam.de/EMEC

Quelle: Grünthal G., Wahlström R. (2012) The European-Mediterranean Earthquake Catalogue (EMEC) for the last millennium. Journal of Seismology 16(3): 535-570, DOI: (10.1007/s10950-012-9302-y)

Sonntag, 17. Juli 2011

Kartenanamorphote

Weltpopulation im Jahr 1 n.Chr.
Weltpopulation im Jahr 1960 n.Chr.
Eine Kartenanamorphote (auch Kartenanamorphose) ist eine kartografische Darstellung mit variablem Maßstab. Topologische Beziehungen bleiben bei der Abbildung erhalten.

Insbesondere antike Karten waren oft Anamorphotendarstellungen, auf denen die wenig erforschten Gebiete unverhältnismäßig klein dargestellt waren. Umgekehrt wurden religiöse und kulturelle Hochburgen auf diesen Karten oft übertrieben groß dargestellt. Auch in heutigen Stadtplänen werden die Stadtzentren oft etwas vergrößert dargestellt (Fischaugeneffekt), um genügend Platz für die dichteren Innenstadtstrukturen zu haben. Bei den Stadtplänen des Falk-Verlages aus den 1950er und 1960er Jahren wurde diese, die Innenstadt vergrößernde, Projektion (Darstellung der Erdoberfläche auf einem Stück Papier) „Hyperboloid-Projektion“ genannt.

Kartenanamorphoten können selbst für thematische Darstellungen benutzt werden. Hier wird die Größe in der Darstellung nicht proportional zur tatsächlichen geometrischen Größe gewählt, sondern in Abhängigkeit von einem beliebigen Attribut (zum Beispiel Länge proportional zur Fahrzeit oder Fläche proportional zur Einwohnerzahl). Ein Beispiel dafür ist die Isodemographische Karte:
Isodemographische Karte der Bevölkerung Deutschlands, Stand 2009
Isodemographische Karten stellen die Größe von Ländern proportional zur Einwohnerzahl dar. Für diesen Aspekt wird im englischen das Wort cartogram benutzt, was jedoch nicht der Bedeutung des deutschen Wortes Kartogramm entspricht.


Viele weitere Kartenanamorphote:

Sonntag, 24. April 2011

Verletzungsanfälligkeit der Population durch Klimawandel

CDVI: climate-demography vulnerability index

Eine Studie von Forschern der McGill University <http://www.mcgill.ca> in der Zeitschrift "Journal Global Ecology and Biogeography" prognostiziert, dass die Bewohner großer Teile Afrikas, Südostasiens, der arabischen Halbinsel und des zentralen Südamerikas in Zukunft am meisten unter den zu erwartenden Folgen des Klimawandel leiden werden.

Die kanadischen Wissenschaftler verbanden dazu Klimamodelle mit aktuellen Bevölkerungszahlen und deren Prognosen bis 2050. Da Armut die Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel einschränkt, sind just die Länder am verletzlichsten, die den geringsten Anteil am Klimawandel tragen - misst man den CO2-Ausstoß pro Kopf.

Montag, 23. August 2010

Avibase: Vogel-Datenbank

Avibase ist eine in nahezu 15 Jahren entwickeltes umfangreiches Datenbank-Informations-System über alle Vögel der Welt. Sie enthält nahezu 5 Million Aufzeichnungen über 10.000 Spezies und 22.000 Subspezies von Vögeln, einschließlich Verbreitungs-Informationen, Taxonomie, Synonyme in mehreren Sprachen und anderes. Diese Seite wird durch Denis Lepage betreut und durch Bird Studies Canada, kanadischer Mitinhaber von Birdlife International betrieben.

Avibase ist multilingual: 19 verschiedene Sprachen.

Beispiel: Mönchsgeier
Ordnung: Falconiformes
Familie : Accipitridae


Englisch:Cinereous Vulture
Wissenschaftlich : Aegypius monachus

Protonym: Vultur Monachus


Avibase ID: 158BDC90F07DF1D2

Taxomic Serial Number: TSN: 175494
 
Tschechisch: sup hnědý
Deutsch: Mönchsgeier
Dänisch: Munkegrib
Spanisch: Buitre Negro
Finnisch: munkkikorppikotka
Französisch:Vautour moine
Isländisch:Kuflgammur
Italienisch:Avvoltoio monaco
Japanisch: kurohagewashi
Japanisch:クロハゲワシ
Niederländisch:Monniksgier
Norwegisch:Munkegribb
Polnisch:sęp kasztanowaty
Portugiesisch:Abutre-preto
Slowakisch:sup tmavohnedý
Schwedisch: Grågam

Synonyme in weiteren Sprachen
Links zu weiteren Nachschlagewerken


L Avibase: http://avibase.bsc-eoc.org/