Sonntag, 17. November 2013

Ayrampo - Ein nützlicher andiner Feigenkaktus

Ayrampo - botanischer Name 'Tunilla soehrensii' - ist eine Pflanzenart der Gattung Tunilla, die eine Geschwistergattung der weitaus bekannteren Gattung Opuntia darstellt. Ebenso wie Opuntia tragen Tunilla Früchte. Diese Früchte werden im Deutschen als 'Kaktusfeigen' und im Englischen als 'prickly pears' bezeichnet. Im Spanischen gibt es regional unterschiedliche Bezeichnungen: 'nopales' in Nordamerika, 'tunas' in Südamerika) und 'higos chumbos' in Spanien. Auch wenn diese Namen auf alle Arten von Feigenkakteen (Opuntieae) angewendet werden, beziehen sie sich jedoch meistens auf Früchte des Indianischen Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica).

Der Botanist Alberto Vojtěch Frič benannte die Gattung Tunilla 'Airampoa'. Der Name 'Ayrampo' kommt aus dem Quechua [1] [8], weshalb es verschiedene Transkriptionen gibt: Airampo [2] [3] [6], Ayranpu [7] [8],  Haranpu [8], Ayrampu [6], Airampu [9], Irampo [1].

Lebensraum 

Ayrampo ist eine endemische Kakteenart des Altiplano (südlichen Peru, Bolivien, nördlichen Chile und nördlichen Argentinien). Sie wächst in Höhen ab 3'000 m; am besten jedoch zwischen 3'300 und 4'000 m. [5]


Menschliche Nutzung von Ayrampo

Technische Nutzung

Blume und Frucht enthalten einen natürlichen Farbstoff. Er wird dazu verwendet, um Textilien Karminrot zu färben. [2] [5] [6] [9]

Kulinarische Nutzung


  • Nahrungsmittelfarbstoff
    Ayrampo wird benutzt um Nahrungsmittel wie Getränke, Hustensaft, Brot- und Backwaren zu färben. [2] [3] [5] [6]
  • Tee
    Die Samen werden zur Herstellung von Tee und Eistee benutzt. [2] [3] [8]
  • Speiseeis
    Ayrampo wird auch bei Speiseeis verwendet, welches anscheinend mit etwas Zimt genossen wird. [2] [3]

Medizinische Nutzung


  • Antipyretik
    Tee aus den Samen wirkt hilft hohes Fieber zu bekämpfen. [2] [3] [4] [6] [8] 
  • Antiphlogistik
    Der Tee wirkt außerdem entzündungshemmend [5] auf Schleimhäute, wie bei Konjunktivitis (als Augenspülung) [4] [6] [8] oder Geschwüren wie Aphthen (Rezidivierende orale Aphthen) [1] [4] [6] oder Magengeschwüren [2].
  • Laxativ
    Der Saft aus den ausgequetschden Kladien des Ayrampo wirkt abführend. [1]


Mittwoch, 16. Oktober 2013

World Wide Fund For Nature (WWF)


Typ
Stiftung

Gründung
1961

Sitz
Schweiz/Gland

Aktionsraum
Global

Schwerpunkt
Natur- und Umweltschutz

Webadresse
>www.panda.org

Mitarbeiter
rund 4'000

Standorte
in etwa 100 Ländern

Projekte
mehr als 2000

Förderer
über 5 Millionen

Budget
2006 über 374 Millionen Euro

Methoden
klassische Lobbyarbeit, „Ökosponsoring“ durch Wirtschaftsunternehmen und der finanziellen sowie personellen Unterstützung großer, auf Dauer angelegter Schutzprojekte.

Geschichte
Die Organisation wurde am 29. April 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet. Noch im Gründungsjahr entstanden Sektionen in Großbritannien, der Schweiz und den USA. Es folgten Sektionen in Deutschland (1963), den Niederlanden,Österreich und Südafrika.

Der WWF (Deutschland) über sich selbst
Unsere Mission: Bewahrung der biologischen Vielfalt – ein lebendiger Planet für uns und unsere Kinder

Erfolge

Hauptstandorte in Deutschland
Frankfurt/Kaiserstraße 70
Berlin/Reinhardtstraße 14



Sonntag, 2. Juni 2013

Pilzlexikon

Pilzfinder.de bietet Suchmöglichkeiten anhand deutschen Namen, lateinischen Namen und Bildern.
Es werden Angaben gemacht zu Merkmalen, Farbe, Verwechselbarkeit, Vorkommen, Zeitraum, kulinarischer Verwendbarkeit und Besonderheiten.
>  www.pilzfinder.de

Mittwoch, 30. Januar 2013

Pressefreiheit in der Welt

© RSF/ROG
Die ROG-Rangliste der Pressefreiheit vergleicht die Situation der Medien in 179 Staaten und Regionen bis Ende November 2012.
An der Spitze der Rangliste stehen europäische Länder, Schlusslichter sind wie seit Jahren Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan.
Deutschland (Platz 17 (-1)) verbessert sich im Vergleich zu vielen anderen Ländern, fällt in der Rangliste aber einen Platz zurück, weil die Zwergstaaten Andorra (Platz 5) und Liechtenstein (Platz 7) erstmals aufgelistet wurden.
Österreich (Platz 12 (-7)) und die Schweiz (Platz 14 (-6)) fallen aus der Top10.

> Rangliste der Länder 2013
> Erläuterungen zu einigen Entwicklungen zu der Rangliste von 2012.